| Statt WYSIWYG WYSIWYM für semantisch korrektes HTML |
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| Geschrieben von: Robbz |
| Freitag, den 30. Januar 2009 um 12:32 Uhr |
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WYSIWYM steht für "What you see is what you mean" und soll dafür sorgen, dass erzeugter Code semantisch korrekt und (somit) accessible (=zugänglich) gemacht wird. Peter Krantz hat auf der Seite standards-schmandards.com einige RTEs einem Test unterzogen und einige Vorschläge gemacht, was diese Editoren zukünftig berücksichen sollten. Hier geht's zur Seite des Tests: Evaluation of WYSIWYG-Editors und die Ergebnisse des Test gibt es hier: Evaluation-Results of WYSIWYG-Editors. Unter anderem empfiehlt Peter den Programmierern der RTEs auf korrektes Markup zu achten, um semantisch korrekten Code zu produzieren, oder die Symbolleisten schon standardmäßig nur mit den wichtigsten Funktionen auszustatten. Doch selbst, wenn die Editoren mit einem Minimum an Funktionen aufwarten, damit der Benutzer nicht allzu viel Quatsch damit anstellen kann, und selbst wenn das Markup des Codes korrekt eingebaut werden würde, gäbe es immer noch das Problem, dass der Benutzer selbst für inkorrektes Markup sorgen kann. Indem er zum Beispiel H6 statt Strong für fetten Text benutzt, oder fetten Text kursiv darstellt, usw. WYSIWYG-Editoren sind gut wenn es um die Darstellung, die Präsentation geht - versagen aber leider beim semantischen Markup und damit der Zugänglichkeit des Codes, wenn der Benutzer nicht grade ein HTML-Profi ist - und ein Redakteur, der das CMS bedient in dem der RTE installier wurde, ist dies meistens nicht. Es gibt bereits einige Methoden, um valides Markup zu produzieren (Markdown, BBCode, Textile), doch wird es meist schwierig einem Kunden dies zu verkaufen, wenn er doch weiß, dass es die schönen WYSIWYG-RTE's gibt ;-) Diese Optionen fallen also aus. Peter Krantz hat sich aber auch diesem Thema gewidmet, nachdem er die WYSIWYG-Editoren vergleich hat. In seinem Artikel Visually Editing Semantics - What You See Is What You Mean stellte er einen sehr vielversprechenden RTE vor: WYMeditor. Zitat von der WYMeditor-Website:
Klingt doch super! Der WYMeditor wird entwickelt, um Redakteuren die Bedeutung des Contents näher zu bringen, statt die Präsentation mit Tabellen, Farben, Borders, usw. Für die optische Darstellung ist CSS gedacht, damit hat ein Redakteur nichts zu tun, denn dafür gibt es Webentwickler und Webdesigner ;-) WYMeditor kommt auch nicht mit einer Flut von Optionen und Features daher, sondern bietet genau das, was normalerweise absolut ausreicht, um sauberen Content zu erstellen. Das erzeugte HTML-Codeist "Strict XHTML", man kann aber auch normales HTML produzieren, indem man den Code manuell umwandelt. WYSIWYM Editoren werden sicherlich auch nicht das Problem lösen, dass Leute ihr Tool falsch einsetzen, aber vielleicht verstehen sie die Semantik dadurch etwas besser und durch eine ordentliche Einweisung des Entwicklers können viele Faux-Pas vermieden werden.
Link: WYMeditor: web-based XHTML editor |




In so ziemlich jedem CMS oder Framework, das etwas auf sich hält, ist ein netter RTE installiert. Das steht für "Rich Text Editing" und bedeuetet, dass man nicht das Standard-HTML Eingabefeld für Text hat, sondern eine Symbolleiste mit Formatierungs-Icons und einer Textfläche, wo man direkt sehen kann, wie der formatierte Text aussieht - WYSIWYG eben (What you see is what you get). Leider ist der erzeugte Code von diesen RTEs nicht immer semantisch korrekt, und hier setzt WYSIWYM an!